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Beauftragte für Chancengleichheit

Beauftragte für Chancengleichheit

Um den Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetztes zu erfüllen und um eine tatsächliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu fördern, gibt es in Schulen mit mehr als 50 Beschäftigten, also auch in der Gewerblichen Schule Crailsheim, die Funktion der Beauftragten für Chancengleichheit (BfC).Zu diesem Zweck wird von den Kolleginnen der Schule alle 5 Jahre eine geeignete Vertreterin gewählt, ebenso wie ihre Stellvertreterin.

Die letzte Wahl fand im Juni 2016 statt und im Augenblick ist Frau Julia Zimmermann die Beauftragte für Chancengleichheit an der Schule und Frau Anita Bruckner ihre Stellvertreterin.

Die Aufgabenbereiche umfassen u.a. folgende Schwerpunkte:

  • Mitwirkung bei schulinternen Angelegenheiten, d.h. die Teilnahme an der wöchentlichen Schulleitungsrunde
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung der Schulleitung bei der Durchsetzung des Chancengleichheitsgesetzes, das heißt z.B. die besondere Rücksichtnahme auf die Belange von Müttern bei der Stundenplangestaltung und
  • der Kontakt zu den Kolleginnen.
  • Teilnahme an allen Bewerbungsgesprächen (auch bei männlichen Bewerbern)

Zwei Beispiele sollen die inhaltliche Arbeit verdeutlichen:

Da an unserer technisch ausgerichteten Schule der Anteil der Kolleginnen recht gering ist, nimmt die Beauftragte für Chancengleichheit an Einstellungsgesprächen mit Bewerberinnen und Bewerbern teil, um sicherzustellen, dass bei gleicher Eignung eine Kollegin den Zuspruch erhält und damit die Zusammensetzung des Kollegiums ausgewogener wird.

Die geringe Zahl der weiblichen Bewerber in technischen Fachrichtungen hat u.a. ihren Ursprung schon in der Wahl des beruflichen Gymnasiums. Deshalb ist von der ehemaligen Beauftragten für Chancengleichheit vor einigen Jahren eine aktive Werbung für das Technische Gymnasium unserer Schule ins Leben gerufen worden, die sich vor allem an Mädchen richtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn der Anteil der Schülerinnen im TG ist seitdem auf fast ein Drittel gestiegen.

Gegenwärtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung von Kolleginnen, die an Führungspositionen interessiert sind.

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